CORALLUS CANINUS * EMERALD TREE BOA * GRUNER HUNDSKOPFBOA

 

Emerald Baum Boa oder Smaragd Boa, das ist der perfekt passende Name für dieses glitzernde Juwel aus dem Dschungel. Obwohl der niederländische Name Hundskopf Boa auch nicht schlecht gewählt ist wegen der Form des Kopfes. Das Tier ist der Traum  von vielen Schlangenliebhabern, auch ich bin keine Ausnahme. Ich kann mich noch gut erinnern dass ich die Tiere zum ersten Mal in meinen Besitz hatte und am Abend  in das Terrarium legen konnte.  Danach bin ich bis 3 Uhr in der  Nacht aufgeblieben, habe still auf der Bank gelegen und beobachtet  wie sie ihre neue Umgebung erkundet haben und wie sie sich verhalten haben. Es sind prächtige Schlangen aber in Wild gefangene Tiere werden haben den Ruf nach zirka einem Jahr zu erkranken und danach zu sterben, wenn nicht dann bleiben es gestresste Tiere die bei jeder geringsten Störung Problemen aufrufen. Darum ist es ein vernünftiger Grund diese Tiere zu züchten. Schade dass die Möglichkeiten dafür sehr begrenzt sind und sehr kostspielig oder sogar noch teurer sind als die Anschaffung von wilden Tieren.

 

 

In der natur

Wie alle andere Corallus Sorten ist auch diese ein Baumbewohner, die nur sehr selten am Boden zu finden ist. Sie haben eine perfekte Tarnung, grün mit weißen Flecken. So wie wenn man vom Boden zum Gipfel des Baumes schaut, man sieht die Blätter und zwischendurch das Sonnenlicht durchscheinen.  Dazu kommt auch noch dass sie tagsüber nahezu bewegungslos auf ihren Ast  liegen wodurch sie ins Nichts verschwinden.  In der Natur fressen sie alles was vorbei kommt: kleine Säugetiere, Eidechsen und Vögel. Ihre Reflexe sind derartig schnell dass sie einen vorbei fliegenden Vogel so aus der Luft holen. Dass ist wahrscheinlich auch der Grund warum sie im Verhältnis zu den anderen 2 Sorten sehr lange Zähne haben. Ohne diese würden sie wahrscheinlich beim fangen nur ein Maul voll Federn haben und der Vogel wäre geflogen. In der Nacht, in der absoluten Dunkelheit gebrauchen sie ihre Wärme Rezeptoren,  wodurch sie scheinbar ein infra-rotes Bild sehen, wodurch sie ihre Beute folgen können, wenn es notwendig ist. Aber die meisten Vögel und Eidechsen schlafen in der Nacht. Viele Säugetiere sind in der Nacht schon unterwegs und haben ein den Verhältnissen angepasstes Sehvermögen. Glaube mir es ist da wirklich dunkel, auf 5cm Abstand kann man seine eigene Hand nicht mehr sehen.  Mit viel Glück  kann man auf ein Caninus treffen, das einige Meter über dem Boden mit seinem Kopf  nach unten in der Jagdhaltung hängt. Nahrung die vorbei kommt wird blitzartig vom Boden geholt und sofort in einer perfekten Spirale gewickelt und getötet.    

 

In das Terrarium

Unsere Tiere befinden sich in einem Behälter in der Ecke mit einem Ausmaß von 70 bei 70cm 100cm hoch  beim Fenster im Wohnzimmer unter Einfluss des Tageslichtes. Wenn am Abend die untergehende Sonne auf die Körper der Schlangen scheint sehen wirr alle Farben des Regenbogens darin, wirklich fantastisch. Auf beiden Seiten von diesem Terrarium sind Drehtüren, somit ist das Terrarium von zwei Seiten zugänglich, dass die Tiere nicht unnötig gestört werden müssen. Es sind doch sehr stressempfindliche Tiere. Es ist nicht an zu befehlen die Tiere in ein lebhaftes Wohnzimmer oder eine Umgebung unter zu bringen wo viel Unruhe herrscht. Am Boden liegt Streutorf  dass die Feuchtigkeit gut aufnimmt und allmählich wieder abgibt. Man kann damit die Luftfeuchtigkeit ein wenig beeinflussen. Die Exkrementen verbreiten sich nicht auf dem ganzen Boden bleiben auf einem Fleck und können einfach mit einem Schöpfer entfernt werden. Torf ist ein Säure Material dass das Wachstum von Bakterien einigermaßen verhindert. Das ist aber keine Entschuldigung um  die Exkremente wochenlang liegen zu lassen.  Hygiene ist von großer Bedeutung für die Tiere.  Dicke Äste vom geringeltem Haselstrauch (Corylus avellana)  verwenden die Tiere zum Klettern, zur Rast und zum Schlafen.  Die Stärke dieser Stämme  muss auf den Durchschnitt des Körpers der Tiere abgestimmt sein,  zu dünn ist nicht angenehm für sie. Oben im Behälter  hängt eine Plastik-Pflanze, dass sich die Tiere verstecken können wenn sie Bedürfnis dazu haben.  

 

Temperatur und luftfeuchtigkeit

Die Temperatur wird geregelt mit 2 grünen Wärmematten von der Marke Acculux und einer 25 Watt Reflektor Lampe. Die Wärmematten sind dauernd eingeschaltet und die Reflektorlampe wird mit Hilfe einer Schaltuhr geregelt. Die Matten haben verschiedene  Watt-Stärke, sodass abhängig von der Zimmertemperatur und der Saison die richtige Temperatur erreicht werden kann. Die Reflektorlampe sorgt für das Licht und einen extra warmen Platz, die die Tiere nach Belieben aufsuchen können. Die Tagestemperatur schwankt zwischen 25 und 30 Grad und die Nachttemperatur zwischen 15 und 20 Grad. Mit Hilfe eines ultrasonen Luftbefeuchters und einer Schaltuhr wird die Luftfeuchtigkeit geregelt. Ich habe mit Absicht mich nicht für einen Hygrometer entschieden, weil man dann immer die gleiche Luftfeuchtigkeit hat. Das entspräche nicht der Natur.  Diese Tiere leben hoch in den Baumgipfeln wo die Luftfeuchtigkeit durch Wind, Sonne und Regen Tag- und Nachttemperatur stark wechseln kann.  Der Luftbefeuchter füllt das Terrarium in einer halben Stunde mit einer dicken Mistschicht die sich überall niederschlägt und somit herrscht eine Luftfeuchtigkeit von beinahe 100 Prozent die langsam auf zirka 65 Prozent zurück geht. Als die Tiere durch irgendwelche Umstände schlecht enthäuten dann wird der Luftbefeuchter 24 Stunden ununterbrochen eingeschaltet und meistens ist das Problem dann gelöst.  Geschieht dass nicht dann kann man die Tiere an einem Stock ins lauwarme Wasser hängen, aber gut auf die Temperatur des Wassers passen. Dass hat nicht meinen Vorzug, denn die Tiere sind sehr Stress empfindlich.

 

Ernährung

Futter bekommen sie höchstens 1 Mal in 3 Wochen oder 1 Mal im Monat und das besteht aus: Mäusen, Ratten, Hamsters oder andere kleine Nagetiere. In der Natur essen sie auch Vögel, Eidechsen und Amphibien, sie sind wie wir wissen in der Lage einen Vogel aus der Luft zu fangen. Diese Beute ist leichter zu verzehren und befasst auch  andere Nährstoffe, vielleicht sollten wir das auch einmal füttern. Nicht zu große Beute füttern denn sonst brechen sie diese wieder aus, die Tiere sind doch sehr gefühlvoll. Sorge für eine richtige Temperatur dass die Beute nicht fault vor die Tiere sie verzehren. Auch eine gute Luftfeuchtigkeit kann dabei von Bedeutung sein. Nicht zu oft füttern, auch wenn es angenehm zu sehen ist wie gut sie essen. Bei den meisten Liebhabern dieser Tiere bekommen sie zu viel und gesunde Beute, aber wir müssen bedenken dass sie in der Natur kranke und alte Beute zum Fangen bekommen von nicht so guter Qualität.  Auch müssen sie in der Natur mehr Anstrengung liefern, in der Gefangenschaft hingegen bekommen sie die Beute serviert. Sie schnappen mit ihren langen Zähnen sehr schnell zu und töten ihre Beute mit einem perfekten Würgegriff. Oft wird die tote Beute mit einer Schlinge ihres Körpers wie mit einem Lift nach oben gezogen,  danach wird die Beute von unten herauf  eingeschluckt.  Wasser bekommen sie in glasierten Schalen von zirka 20cm Durchschnitt mit einer Tiefe von 5cm.  Manchmal können wir sie beobachten wie sie den Tau von den Plastik Pflanzen trinken.

 

Zuchten

Ich möchte hier nicht andere nachahmen oder Plagiat zu pflegen.

Mit dieser Sorte habe ich keine Erfahrung mit züchten und kann daher hierüber keine Information geben.

Wenn es soweit ist werde ich dieses Kapitel sicher vermelden, schau also regelmäßig auf unsere Site.   

 

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